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VertragsarztrechtAkupunktur: Dokumentationspflichten beachten!

30.01.2026
Ausgabe 1/2026
3 min. Lesedauer

Im Rahmen von Plausibilitätsprüfungen kam es bei Orthopäden bei Akupunktursprechstunden in der Vergangenheit häufig zu auffällig langen Arbeitszeiten von mehr als zwölf Stunden am Tag, da die Prüfzeit früher 10 Minuten betrug. Zum 01.04.2020 wurde die Prüfzeit durch den Bewertungsausschuss auf vier Minuten reduziert und die Auffälligkeiten in den Tagesprofilen sind selten geworden. Was nach wie vor zu Problemen führt, sind Mängel bei der Dokumentation! Denn für die EBM-Nr. 30791 ist eine penible Dokumentation zwingend erforderlich, um die Leistung abrechnen zu können.

VertragsarztrechtHonorarrückforderung von rund 150.000 Euro wegen unvollständiger Dokumentation

30.01.2026
Ausgabe 1/2026
4 min. Lesedauer

Ein Facharzt für Orthopädie sah sich mit einer Honorarrückforderung seiner Kassenärztlichen Vereinigung (KV) konfrontiert, weil er die in den jeweiligen EBM-Positionen als obligaten Leistungsbestandteil genannten besonderen Dokumentationen nicht vorgenommen hatte. Insgesamt forderte die KV 149.263,83 Euro zurück. Das Landessozialgericht (LSG) Baden-Württemberg hat in zweiter Instanz über die Rechtmäßigkeit der Honorarrückforderung zulasten des Orthopäden entschieden, dessen Patientendokumentation nicht mehr als die abgerechnete Gebührenordnungsposition (GOP) und ICD-Codes enthielt (Urteil vom 28.05.2025, Az. L 5 KA 2276/24).

EBM 2026Notfalldatensatz: Neue Nr. 01643 ersetzt die Nr. 01641

30.01.2026
Ausgabe 1/2026
2 min. Lesedauer

Seit 2018 enthält der EBM drei Abrechnungspositionen im Zusammenhang mit dem sogenannten Notfalldatenmanagement (NFDM): Die Nr. 01640 für die Anlage eines Notfalldatensatzes, die Nr. 01641 für die Überprüfung und Aktualisierung des Notfalldatensatzes sowie die Nr. 01642 für das Löschen des Notfalldatensatzes. Die Nr. 01641 wurde jedoch zum 01.01.2026 aus dem EBM gestrichen und durch die neue Nr. 01643 ersetzt – mit einigen Änderungen für das Arzthonorar. Die Inhalte und Bewertungen für die Nr. 01640 (80 Punkte – berechnungsfähig einmal im Krankheitsfall) und die Nr. 01642 (1 Punkt – berechnungsfähig einmal im Behandlungsfall) bleiben unverändert.

Fallstudie OsteoporoseAwareness vieler Ärzte für Biosimilars gering

30.01.2026
Ausgabe 1/2026
1 min. Lesedauer

Kostengünstigere Biosimilars haben die Umsetzung einer Therapie mit Biologika in der Praxis auf vielen Gebieten deutlich vorangebracht. Allerdings gilt es, anfänglich die Awareness von Ärzten zu gewinnen, wenn erstmals Biosimilars für eine neue Indikation zugelassen werden. Das verdeutlicht eine Umfrage unter 266 Health Care Professionals (HCPs) zum Kenntnisstand zu Biosimilars und den Erfahrungen damit.

Prävention & TherapieCortison-Osteoporose: Dresdner Uniklinikum veröffentlicht Empfehlungen

30.01.2026
Ausgabe 1/2026
2 min. Lesedauer

Patientinnen und Patienten, die längere Zeit auf eine Therapie mit Cortison angewiesen sind, zeigen oft eine erhöhte Knochenbrüchigkeit. Da Cortisonpräparate jedoch bei einer Reihe von lebensbedrohlichen Erkrankungen als fester Pfeiler der anti-entzündlichen Therapie unerlässlich sind, kann in der klinischen Behandlung darauf nicht vollständig verzichtet werden. Umso wichtiger ist in diesen Fällen eine fundierte Strategie zum Knochenschutz. Ein Expertenteam aus dem Universitätsklinikum Carl Gustav Carus Dresden hat nun Empfehlungen zur Prävention und Behandlung der Cortison-Osteoporose veröffentlicht.